Urologicum Magdeburg Zentrum für Vasektomie
4500+
Erfolgreiche
Vasektomien
55+
Jahre operative Erfahrung
Ihrer Ärzte
100%
Weiterempfehlung
unserer Patienten
Sicher und Zuverlässig Für wen ist eine Vasektomie geeignet?
Eine Vasektomie kann sinnvoll sein, wenn:
- Ihre Familienplanung abgeschlossen ist
- Sie eine dauerhafte Verhütungsmethode wünschen
- Sie eine Alternative zu hormonellen Verhütungsmethoden suchen
- Sie und Ihre Partnerin eine langfristige Lösung bevorzugen
Vor dem Eingriff führen wir ein ausführliches Beratungsgespräch und besprechen gemeinsam, ob die Vasektomie für Ihre persönliche Situation geeignet ist.
Ihre Vorteile
- Sehr hohe Sicherheit
- Dauerhafte Verhütungsmethode
- Ambulante Durchführung
- Kurzer Eingriff
- Örtliche Betäubung
- Schnelle Rückkehr in den Alltag
- Keine hormonellen Veränderungen
- Keine Beeinträchtigung von Potenz oder Sexualität

So läuft die
Behandlung ab:
1.
Persönliche Beratung
Gemeinsam besprechen wir den Ablauf, mögliche Risiken sowie das Verhalten vor und nach der Behandlung.
2.
Der Eingriff
Die Vasektomie erfolgt ambulant in örtlicher Betäubung. Über kleine Hautöffnungen werden die Samenleiter freigelegt, durchtrennt und sicher verschlossen. Der Eingriff dauert in der Regel etwa 20 bis 30 Minuten.
3.
Nachsorge
Nach dem Eingriff können Sie die Praxis wieder verlassen und sich zu Hause erholen. Körperliche Schonung für einige Tage unterstützt eine unkomplizierte Heilung.

Häufige Fragen zur Vasektomie
Es ist eine endgültige, operative Verhütungsmethode. Bei der Vasektomie werden die Samenleiter im Hodensack durchtrennt (Vasektomie), damit der Mann unfruchtbar, also zeugungsunfähig (steril) wird (Sterilisation).
Die Vasektomie richtet sich an Männer, die ihre Familienplanung abgeschlossen haben und keine Kinder mehr zeugen möchten. Somit ist keine andere Verhütungsmethode mehr notwendig. Die Sterilisation ist eine der sichersten Verhütungsmethoden (zuverlässige Verhütungsmethode: Pearl-Index: 0,1 %). Sie führt zu dauerhafter Unfruchtbarkeit. Der Pearl-Index ist ein Beurteilungsmaß für die Zuverlässigkeit von Verhütungsmitteln: Je kleiner der Pearl-Index ist, desto sicherer ist die Methode. Ein Pearl-Index von 0,1 bedeutet, dass 1 von 1000 Frauen innerhalb eines Jahres schwanger wird. Statistisch sind 1 von 1000–2000 Vasektomien nicht erfolgreich. Dies ist jedoch stark abhängig von der OP-Methode und der Genauigkeit der Nachkontrollen.
Der Schritt sollte wohlüberlegt sein und erst dann infrage kommen, wenn Sie sich sicher sind, keine Kinder mehr bekommen zu wollen. Was im Moment gilt, kann sich unter anderen Lebensumständen (Trennung, neue Lebenspartnerin, erneuter Kinderwunsch der Partnerin) schnell ändern. Es kommt immer wieder vor, dass mit einer neuen Partnerschaft auch der Wunsch nach einem weiteren Kind wächst. Insbesondere Männer unter 30 Jahren oder ohne eigene Kinder sowie Männer mit noch sehr jungen und kinderlosen Partnerinnen sollten diesen Schritt kritisch hinterfragen.
Wichtigste Voraussetzung für die Vasektomie ist die vorherige Beratung beim Facharzt. Wir beraten Sie gern. Nur so können Sie die Entscheidung treffen, ob der Eingriff für Sie die richtige Verhütungsmethode ist. Entscheiden Sie sich nach reiflicher Überlegung für die Operation, willigen Sie schriftlich ein. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist u. a. die volle Geschäftsfähigkeit. Die Partnerin müssen Sie über Ihre Entscheidung zur Vasektomie informieren. Sie können Ihre Partnerin gerne zum Beratungs- und Aufklärungsgespräch mitbringen.
Die Vasektomie gilt als unkompliziert. Es sind keine aufwendigen Vorbereitungen vor dem operativen Eingriff zu treffen. Sie sind nach der Operation normal geh- und sitzfähig. Wir empfehlen eine körperliche Schonung für 1–2 Tage. Eine normale Arbeitsfähigkeit bleibt jedoch bestehen, sodass Sie keine längeren Auszeiten einplanen müssen.
Laut einer Befragung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung aus dem Jahr 2018 sind drei Prozent der Männer zwischen 18 und 49 Jahren sterilisiert. Etwa genauso viele Frauen sind laut dieser Befragung sterilisiert, obwohl der Eingriff bei der Frau aufwendiger und auch risikobehafteter ist.
In den Hoden werden die Spermien gebildet. Danach wandern sie in die Nebenhoden, wo sie vollständig heranreifen. Dort und in den Samenleitern werden sie gespeichert. Während des Orgasmus ziehen sich die Samenleiter stark zusammen. Dadurch gelangen die Spermien über die Prostata in die Harnröhre und vermischen sich mit Flüssigkeit aus den Samenbläschen und der Prostata. Beim Samenerguss, der sogenannten Ejakulation, werden die Samenflüssigkeit und die Spermien ausgestoßen. Die Spermien machen mit etwa 10 Prozent nur einen kleinen Anteil des gesamten Ejakulats aus.
Der Samenleiter ist eine Art 30 bis 35 Zentimeter langer Schlauch und hat ungefähr die Dicke einer Spaghetti. Auf seinem Weg vom Hoden verläuft er auf beiden Seiten im Samenstrang durch den Leistenkanal ins Becken und entlang der Bauchhöhle bis zur Prostata.
Die Vasektomie sollte ausschließlich von einem erfahrenen Operateur, idealerweise einem Urologen beziehungsweise Facharzt für Urologie, durchgeführt werden. Wir führen den Eingriff seit vielen Jahren mehrmals wöchentlich durch und verfügen über die Erfahrung und Routine aus mehr als 4.500 Eingriffen. Unsere Patienten kommen sowohl aus der Region als auch überregional zu uns.
Der Eingriff ist eine reine privatärztliche Leistung. Unabhängig davon, ob Sie gesetzlich oder privat versichert sind, übernimmt Ihre Krankenkasse die Kosten nicht. Die Abrechnung erfolgt nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Üblicherweise liegen die Kosten für die Operation und die Kontrollen zwischen 450 und 900 Euro. Die genaue Höhe hängt unter anderem vom Narkose- beziehungsweise Betäubungsverfahren sowie von der verwendeten Operationstechnik ab. Wir berechnen für den Operationsaufwand 680 Euro. Hinzu kommen Laborkosten für die Gewebeuntersuchung (histopathologischer Nachweis) und die Spermiogramme (zytologischer Nachweis) in Höhe von insgesamt rund 70 Euro.
Für ein persönliches Beratungsgespräch vereinbaren Sie bitte vorzugsweise über Doctolib einen Termin. Alternativ können Sie unser Kontaktformular oder die Emailanschrift nutzen. Bitte geben Sie dabei auch Ihre Telefonnummer an. Im Rahmen des Beratungsgesprächs erfolgen zusätzlich eine körperliche und eine sonografische Untersuchung sowie gegebenenfalls die Aufklärung und Terminvereinbarung für die Operation.
- Die Haare sollten im Genitalbereich entfernt sein.
- Erscheinen Sie bitte nüchtern. Die letzte Mahlzeit und die letzte Zigarette sollten mindestens fünf Stunden vor der Operation zurückliegen.
- Bestimmte gerinnungshemmende Medikamente müssen nach vorheriger Absprache mit dem Operateur abgesetzt werden.
- Vor der Operation erhalten Sie zur Beruhigung eine Tablette mit Dormicum beziehungsweise Midazolam. Im Anschluss sind Sie nicht geschäfts- und fahrtüchtig.
- Gerne können Sie Kopfhörer und Ihre eigene Musik mitbringen.
- Nach dem Eingriff müssen Sie sich aus der Praxis abholen lassen. Für den Rest des Tages dürfen Sie nicht unbeaufsichtigt bleiben.
Vor der Operation erhalten Sie eine Tablette zur Beruhigung (Dormicum / Midazolam). Die Operation erfolgt in lokaler Anästhesie (Betäubung, Xylocain1-2%). Der Eingriff dauert insgesamt etwa eine halbe Stunde.
Die Samenleiter werden durch den Hodensack getastet. Hier wird die Haut über dem Samenleiter mit einem kleinen Schnitt von etwa 1 cm Länge eröffnet. Es folgt die Freilegung des Samenleiters, die Durchtrennung des Samenleiters und die Entnahme eines etwa 1 cm – 3 cm langen Samenleiterstücks. Die beiden Enden werden elektrisch verödet (Elektrohitzekauter, Kauterisierung) und mit einem Faden unterbunden. Im Ergebnis ist somit bei diesem Samenleiter der Transportweg der Spermien unterbrochen. Der gleiche Vorgang wird auf beiden Seiten unmittelbar nacheinander durchgeführt. Pro Seite dauert der Eingriff ca. 10 Minuten, insgesamt also 20-30 Minuten. Die Hautschichten der 1cm langen Schnitte werden anschließend wieder mit einem Faden vernäht. Am Ende der OP wird ein steriler Verband aufgetragen. Die Operation ist so gut wie schmerzfrei. Die oben beschriebene Verfahrenstechnik stellt die klassische Operationsmethode dar.

- Nach der Operation sind Sie zunächst weiterhin zeugungsfähig. Verwenden Sie deshalb so lange eine andere Verhütungsmethode, bis die Zeugungsunfähigkeit medizinisch nachgewiesen wurde.
- Am Tag nach der Operation stellen Sie sich bitte zur Wundkontrolle in unserer Praxis vor.
- Duschen ist ab dem zweiten Tag nach der Operation erlaubt. Auf Vollbäder sollten Sie bis zur Entfernung der Fäden verzichten.
- Etwa zehn Tage nach der Operation werden die Fäden in unserer Praxis entfernt. Dieser Termin dient gleichzeitig als abschließende Wundkontrolle.
- Nach dem Eingriff reichen in der Regel einige Tage körperliche Schonung und sexuelle Enthaltsamkeit aus, um sich zu erholen. Auf Sport und körperliches Training sollten Sie möglichst zwei Wochen lang verzichten.
- Um zu überprüfen, ob sich noch befruchtungsfähige Spermien im Ejakulat befinden, muss die Samenflüssigkeit nach dem Eingriff mindestens zweimal untersucht werden. Zwischen den Untersuchungen sollten mindestens vier Wochen liegen. Zudem sollten vor jeder Untersuchung jeweils mindestens 20 Ejakulationen erfolgt sein.
- Bis die Unfruchtbarkeit sicher nachgewiesen ist, dauert es mindestens zwei Monate. Auch nach der Vasektomie befinden sich in den oberen Abschnitten der Samenleiter zunächst noch zahlreiche Spermien.
Eine Vasektomie ist zwar ein kleiner Eingriff, dennoch handelt es sich um eine Operation, die einen gewissen Heilungsverlauf erfordert. Die sexuelle Pause und die körperliche Schonung, insbesondere der Verzicht auf Sport, sind sehr wichtig, um unter anderem die innere Wundheilung nicht zu gefährden. Etwa zwei Tage nach der Vasektomie können Sie Ihrer Arbeit in der Regel wieder nachgehen. Geringe Schmerzen im Hodensack oder ein leichtes Ziehen können etwa zwei bis drei Tage lang wahrgenommen werden. Die Mehrheit unserer Patienten hat jedoch keinerlei Beschwerden. Nach etwa ein bis zwei Wochen können Sie Ihre sportlichen Aktivitäten wieder aufnehmen. Da wir den Eingriff unter lokaler Betäubung durchführen, bestehen keine Risiken einer Vollnarkose. Sollten Ihnen allergische Reaktionen auf lokale Anästhetika bekannt sein, informieren Sie uns bitte darüber.
Wie bei allen Operationen besteht auch bei einer Vasektomie ein allgemeines Operationsrisiko. Dazu gehören beispielsweise Entzündungen, Wundheilungsstörungen, Blutergüsse und Nachblutungen. Diese Komplikationen treten insgesamt äußerst selten auf. Insbesondere bei der Sterilisation des Mannes sind schwerwiegende Komplikationen sehr selten. Nach einer Vasektomie können Schwellungen am Hodensack und leichte Beschwerden im Operationsgebiet auftreten. In den vergangenen Jahren wurde zudem verstärkt das sogenannte Post-Vasektomie-Schmerzsyndrom untersucht. Dabei handelt es sich um langanhaltende beziehungsweise chronische Schmerzen im Operationsgebiet, deren Häufigkeit im einstelligen Prozentbereich liegt. Die genauen Ursachen dieser Schmerzen sind bislang nicht abschließend geklärt.
Durch die Vasektomie besteht kein erhöhtes Krebsrisiko für die Prostata oder die Hoden. Nach der Vasektomie können keine klassischen Nebenhodenentzündungen oder -infektionen durch aufsteigende Harnwegsinfekte oder Geschlechtskrankheiten entstehen. Durch die Unterbindung der Samenleiter ist der Weg über die Prostata zu den Nebenhoden und Hoden versperrt.
Grundsätzlich hat die Vasektomie keine negativen Auswirkungen auf die Potenz, die Erektionsfähigkeit oder den Sexualtrieb beziehungsweise die Libido. Eine unkomplizierte Vasektomie wirkt sich ebenfalls nicht negativ auf den Hormonhaushalt aus. Auch nach dem Eingriff können Sie weiterhin eine Ejakulation haben. Das Sekret aus den Samenbläschen und der Prostata tritt beim Orgasmus wie gewohnt aus. Diese Drüsen produzieren zudem den Hauptanteil des Ejakulatvolumens. Es besteht außerdem kein Risiko eines krankhaften Samenstaus in den Nebenhoden oder Hoden. Auch ohne Vasektomie und unabhängig von Ejakulationen entsteht kein solcher Samenstau. Reife Spermien werden im Nebenhoden vom Körper wieder abgebaut.
Die Vasektomie schützt jedoch nicht vor der Übertragung von Geschlechtskrankheiten. Hierfür ist weiterhin die Verwendung eines Kondoms notwendig.
Sollte trotz einer wohlüberlegten Entscheidung später der Wunsch entstehen, die Zeugungsfähigkeit wiederherzustellen, kann mithilfe moderner Mikrochirurgie versucht werden, die durchtrennten Samenleiterenden wieder miteinander zu verbinden. Eine Garantie dafür, dass die Zeugungsfähigkeit anschließend tatsächlich wiederhergestellt ist, gibt es jedoch nicht. Dieser Eingriff wird als Vaso-Vasostomie beziehungsweise Refertilisierung beim Mann bezeichnet. Da er technisch deutlich aufwendiger als eine Vasektomie ist, können die Kosten bis zu 10.000 Euro betragen.
Lassen Sie sich in Ruhe beraten.
Wir sind für Sie da – kompetent, verständlich und persönlich.


